Slings

Geschichte - Varianten - Hintergründe

Die Idee, ein Baby in einer variablen Tuchschlinge zu tragen, ist nicht ganz neu. Ob allerdings schon in der Antike oder im Mittelalter die damals üblichen Verschlüsse durch Fibeln oder Ringe dafür eingesetzt wurden, geht aus den Quellen nicht hervor.



In den frühen Achtziger-Jahren kam in der DDR das DYADE-Tuch auf den Markt.
Prof. Büschelberger aus Dresden setzte sich für diese Variante ein, nachdem sich nicht nur im Westen das DIDYMOS-Tuch wachsender Beliebtheit erfreute und in Fachkreisen die Bedeutung des Tragens zunehmend erkannt wurde.
Das Dyade-Tuch kann mit einigem Recht als Vorläufer der heutigen Slings bezeichnet werden. So hatte es bereits die typische Faltung und einen variablen Verschluss. Dass für diesen Verschluss eine Kordel und nicht die praktischeren Ringe verwendet wurden, mag an den DDR-typischen Beschaffungsschwierigkeiten gelegen haben.
Das Dyade-Tuch wurde vom VEB Baby Chic aus einem leinwandbindigen Kunstfasergewebe hergestellt.

Die Fotos können Sie durch Anklicken vergrößern.


Diese Art von Tragehilfen ist besonders in den USA seit langer Zeit beliebt, weshalb sich der Anglizismus "Ring-Sling" auch bei uns durchgesetzt hat.


Der DIDYMOS Ring-Sling
Für die Befestigung an den Ringen sind verschiedene Möglichkeit denkbar. Zur Zeit probieren wir noch, welche die praktisch und ästhetisch günstigste Variante ist.
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Falls Sie sich mit dem Gedanken Tragen, einen Ring-Sling selbst zu nähen, benötigen Sie zwischen 200 und 270 cm eines elastischen Stoffs, am besten natürlich von DIDYMOS, eine Nähmaschine, der Sie das Nähen von bis zu 8-lagigem Stoff zumuten können, und zwei schöne Ringe. Letztere können wir Ihnen liefern.
In diesem Zusammenhang möchten wir auf sleepingbaby.net hinweisen, wo Sie wirklich alles über Slings erfahren können.
Hier finden Sie auch eine detaillierte Nähanleitung.
Wenn sie eine Maschine besitzen, der Sie das Nähen von bis zu
6-lagigem Stoff zumuten können, liefern wir Ihnen gern die Ringe.